X-21 Kein „Weiter-so“ für Bonn

MO.17.08


Montag ein Kurzer Dreh für ein Wahlkampf-Video. Ich bin schon ganz gespannt.

Di. 18.09.

Richterbank beim Landgericht

Der Tag am Landgericht Bonn zog sich etwas in die Länge, kam aber schließlich zu einem guten Abschluss für Kläger und Angeklagten.
Auch in Zeiten von Corona muss Recht gesprochen werden. Die Laienrichter*Innen spielen dabei eine wichtige Rolle für einen Rechtsstaat. Die Öffentlichkeit der Rechtsprechung und die Beteiligung der Schöffen sind die demokratische Kontrolle der Gerichte. Gleichzeitig bringen die Laien den gesunden Menschenverstand in den Nebel der Juristerei.




Mein erstes Video ist fertig.

MI 19.08.

Seit vielen Wochen die erste SPD OV-Sitzung, die nicht im Netz stattfindet. Vor uns liegen spannende Zeiten und die enden nicht mit der Kommunalwahl, soviel steht fest. Es gibt noch genug zu verbessern und zu ändern. Aber die Wahl ist ein wichtiger Meilenstein in der Frage, wieviel politische Kraft wir im Norden haben.

Do 20.08.

Auch die Veranstaltergemeinschaft von Radio Bonn/Rhein-Sieg trifft sich zum ersten Mal wieder physisch, unter Einhaltung der nötigen Hygienemaßnahmen. Die VG hat mich einstimmig zum Kassenprüfer bestimmt.

FR 21.08.

Infostand mit Simon Merkt im Blumenhof. Viele interessante Gespräche und mit einer kleinen Ausnahme eine friedliche Atmosphäre. Auch wenn, wegen der Hitze, mediterrane Schwere über dem Viertel lag.

SA 22.08.

Die Altstadt schläft morgens gerne etwas länger. Der gemeinsame Infostand von Simon Merkt, Elke Apelt und mir in der Heerstraße fand vor einer verschlafenen Kulisse statt. Aber auch hier viele interessante Gespräche. Auf dem Weg zum Zentralen Wahlkampfstand auf den Friedensplatz, habe ich noch kurz bei den Kolleg*innen von Ver.di vorbeigeschaut, die auf dem Marktplatz eine wichtige Aktion hatten. Gemeinsam machten die Honorarkräfte der Ludwig-van-Beethoven-Musikschule darauf aufmerksam wie schlecht die Arbeitsbedingungen der „freien“ Mitarbeiter sind. 50% weniger Einkommen, keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, kein bezahlter Urlaub, kein Kündigungsschutz, kein Mutterschutz und keine Elternzeit…
Hier muss was passieren, und zwar schnell

Die Stimmung in der Innenstadt ist weit weniger offen als in den Wahlkreisen. Es lassen sich kaum Gespräche beginnen viele Passant*innen hasten blicklos vorbei. Trotzdem sind wir auch hier ins Gespräch gekommen und konnten Informationen weitergeben. Es ist wichtig, das Angebot zu machen Rede uns Antwort zu stehen. Die Bonner*innen hatten am Samstag die Chance mit mehreren Kandidierenden für Rat, Bezirksvertretung und Integrationsrat ins Gespräch zu kommen.

Zum Abschluss des Tages habe ich dann den Stand von Binnaz Öztoprak unserer Spitzenkandidatin für den Integrationsrat besucht. Schon in der letzten Woche hatte ich mit dem Direktkandidaten für den Tannenbusch, Dr. Nico Janike, die Gelegenheit mit den Menschen in Tannenbusch zu sprechen. Hier fühlen sich viele abgehängt und alleingelassen von der Politik und der Verwaltung. Was nachvollziehbar ist, wenn man sich einmal die soziale Lage im Tannenbusch anschaut. Zum Beispiel im Sozialreport von Caritas und Diakonie. (Näheres in meinem Blogeintrag vom 14.08.)

Es ist schwer, die Menschen hier für Politik zu begeistern und sie zur Wahlurne zu bewegen. Hier gibt es viel Arbeit, bei der ich die Politiker*innen vor Ort gerne unterstützen werde.

SO 23.08.

Auch kein Tag zum richtig ausschlafen. Sonntag ist ja gewohnheitsgemäß mein Social-Media-Tag. Heute beginnt mein Tag mit Frühstück und Briefwahl. Dabei habe ich dann noch ein kleines Video zum Thema Briefwahl vorbereitet. Danach gingen dann aber die Printmedien vor. Einige hundert Flyer mit dem Programm für Bonn Castell haben heute, bei einem dreistündigen Spaziergang den Weg in die Briefkästen gefunden. Ganz nebenbei habe ich meine Briefwahlunterlagen auf den Weg gebracht.

Danach noch etwas Social Media, auch gleich für nächste Woche vorbereitet und ein Video auf dem Handy „geschnitten“. Andere Wahlkämpfer*innen waren auch fleißig heute. So ist die Map vom Bonner Norden fertig geworden. Danke Günther Damm, tolle Idee.

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