Über mich

Der Pitch

Geboren: 30.11.1960 in Bonn und in Bonn geblieben.
Verheiratet ein Sohn.
IT-Anwendungsentwickler- im Moment freigestellter Betriebsrat – bei „Der Grüne Punkt-Duales System Deutschland“ in Köln.
Ehrenamtlicher Kreisvorsitzender im Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg des Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB)
Ich kandidiere für den Bonner Stadtrat auf Listenplatz 2 der Sozialdemokratischen Partei Deutschland (SPD)

Was mich treibt

Was mich treibt ist, was ich sehe. Ich sehe Bonn, die Menschen, die hier wohnen, arbeiten und lernen. Ich sehe die Stadt, die Häuser und Straßen. Ich sehe, was passiert und was nicht passiert. Das alles sehe ich natürlich durch meine Brille. Oder sollte ich sagen durch meine Brillen. Denn, die Brille des Politikers und Gewerkschafters hat einen anderen Fokus als die des Familienvaters, des Freundes und Nachbarn, des Berufspendlers, des Betriebsrats, des Laienrichters, des älteren Herren, des Hobby -Malers, -Fotografen und -Videografen. Alles in allem ergibt das aber dann vielleicht eine sehr gute Gleitsichtbrille, die für jede Lebenslage das richtige Fenster hat.

Oder es ergibt sich ein Prisma, ein Kaleidoskop, durch das ich auf Bonn schauen kann. Bonn, mit all seinen kleinen und großen Fassetten, Nuancen und Schattierungen. Diese schöne Stadt am Rhein. Dieser Treffpunkt der Nationen. Diese reiche Stadt mit ihren florierenden Unternehmen. Diese arme Stadt, in der jedes fünfte Kind arm ist, in der die Langzeitarbeitslosigkeit nicht sinkt. Eine tolle Stadt, in der in einem Jahr 100.000 m³ fertiggestellt werden, aber nur 13 Sozialwohnungen und keine Beethovenhalle. Diese Stadt, in der der Oberbürgermeister zu jeder Karnevalsparty rennt, aber nie zu den Gewerkschaften kommt oder diese zu sich holt.

Dabei ist es unsere Stadt. Die Stadt der Menschen, die sie gebaut haben, die sie am Leben halten. Der Menschen, die auch am Wochenende und Nachts über uns wachen, uns pflegen und heilen, uns von A nach B bringen. Bonn muss eine Stadt werden, in der diese Menschen mitbestimmen. Sie müssen eine Stimme bekommen, die nicht nur Politsprech kann und im Karneval gequältes Hochbönnsch.
Eine Stimme, die mehr ist als ein Klatschen vom Balkon, wenn mal wieder sichtbar wird, wer systemrelevant ist. Es geht um politische Konsequenz und um soziale Kompetenz.
Es geht aber auch um Bilder und Visionen einer Stadt. Mich treibt die Vision von klugen fröhlichen Kindern, voll Vertrauen in sich selbst, in ihre Eltern und ihre Schule. Mich treibt die Vision von aufrecht gehenden, stolzen Menschen, die stolz sind auf ihren Beruf. Menschen, die sich einbringen wollen und nicht schon aufgegeben haben, weil sie aus dem Fokus der Politik gerückt sind. Und nicht zuletzt das Bild von einem Alter in Würde, ohne Armut und Not, ohne abgeschoben zu sein und mit der Möglichkeit in Würde zu sterben.
Und dazwischen die vielen bunten Facetten des menschlichen Seins, die kulturelle und sexuelle Vielfalt, die vielen Unterschiede im körperlichen und geistigen Vermögen, die Vielfalt der Religionen und Weltanschauungen.
Doch alles ist vereint in Würde, Respekt, Solidarität, Freiheit und Gerechtigkeit. Ja, das ist es, was mich treibt.


Music playing in my head

In den letzten Monaten habe ich eine Playlist mit den Liedern gemacht, die mich „überfallen“ haben. Will sagen, die morgens beim Aufwachen da waren, oder plötzlich auf der Fahrt zur Arbeit, unter der Dusche … Lieder die da waren, hergeweht ohne konkreten Anlass, manchmal vielleicht auch mit, von irgendwoher, aus einer fernen oder nahen Vergangenheit.

Viele Lieder liebe ich sehr, manche mag ich gar nicht. Die Liste ist nicht vollständig, weil ich viele der Ohrwürmer schon wieder vergessen hatte, ehe ich sie suchen konnte, andere Lieder habe ich nicht gefunden. Manche Lieder sind in unterschiedlichen Versionen auf der Liste und nicht immer sind die Versionen, die da sind, auch die, die in meinem Kopf waren.

wei es so schön spannen ist, werde ich die Liste für Euch und für mich fortführen.